Spontan in Südafrika angekommen.
Das Projekt «Houses of Grace» kannte ich bis kurz vor der Abreise kaum. Lediglich Marcs Worte in der Kirchgemeinde (3x3emk), die Webseite und die Generalversammlung des Fördervereins halfen mir einen Einblick zu bekommen. Und so war ich umso mehr gespannt, was mich in Südafrika erwarten wird.
Ohne Stephanie persönlich zu kennen bin ich am 4. Juli in Cape Town gelandet. Eine fröhliche Person springt mir entgegen, zeigt mir direkt die ersten Highlights und wir fahren gemeinsam über den Chapmans Peak zum Gelände.
Wow, ich bin überwältigt, emotional bereits sehr durcheinander und weiss gerade nicht mehr wo oben und unten ist. Die erste Woche ist voll mit Emotionen, das Leid, das Schöne, das Traurige, das Wunderbare... alles ist enthalten. Was aber toll war, dass ich direkt klare Einblicke in Stephis Arbeit bekommen habe. Ich werde direkt in ihren Alltag mit eingebunden - mit Viwe durch “Massiphumelele” zu laufen, mit “Dream Higher” Klettern gehen, das Gelände sowie die Nachbarn kennen lernen und und und.
Daneben passiert ebenfalls einiges. So hätte ich wohl kaum damit gerechnet bereits nach dem ersten Tag auf dem Südafrikanischen Polizeiposten zu landen. Stephis Auto ist kaputt, aber hey man hätte das Timing kaum besser planen können, denn wir haben noch ein Mietauto. (Ja, Gottes Pläne können einem auch zum schmunzeln bringen.)
Nach einer Woche bin ich aber da. Angekommen. Da in einem Haus voller Fröhlichkeit, einem Garten voller wunderschönen Ecken und Menschen, die so viel Potenzial haben und es Schritt für Schritt wagen vorwärts zu gehen.
Zusammen mit Stephi bringe ich die Social Media Kanäle auf Vordermann und bringe Viwe bei, wie sie einfach und schnell Storys erstellen kann. Viwe beginnt schon bald eine Schule im Bereich Office Administration und so schauen wir uns auch noch ein paar dieser Themen gemeinsam an. Was mich an der Arbeit mit Viwe aber am Meisten begeistert, ihre Art die Dinge zu sehen, ihre Lust neues zu lernen und den Umgang mit Stephi und die Freundschaft, welche sie nicht nur durch die Arbeit entwickeln.
Das Streichen des Hages von braun in weiss bringen Stephi und mir herrliche Zeiten zum quatschen, Musik hören und das schönste an allem, das erzeugen eines direkten Ergebnisses. Das tut gut. Der Vorher- Nachher Vergleich ist Wahnsinn und erfreut einem bereits bei der Einfahrt auf das Gelände. Die Freude an dieser handwerklichen Arbeit gefunden, freute es mich auch umso mehr, das Projekt Lemon Tree Garten auch direkt mit Simons Hilfe noch zu weiterzutreiben. Nun fehlen nur noch geeignete Outdoor-Möbel – da bin ich aber sicher wird was passendes kommen.
In meiner (Aus-)Zeit in Südafrika dufte ich nicht nur herrliche Ausflüge, wunderschöne Natur, sowie ganz viele schöne Sonnenuntergänge und reichlich guten Kaffee und Essen geniessen. Ich habe auch Stephi als einen wahnsinnig herzlichen Menschen kennengelernt und durfte einen Einblick in ihre Arbeit und vor allem aber auch in ihr Leben bekommen. Nebst der Arbeit hat Stephi mir die wunderschönen Ecken von Südafrika gezeigt sowie Tipps und Tricks des Alltags in diesem Land mitgegeben.
Ich wünsche ihr, dass sie mit dem Projekt ganz viele weitere Herzensmenschen in der Nachbarschaft aber auch “Massiphumulele” finden und begeistern kann. Sodass das Gelände schon bald ordentlich gefüllt sein darf, so einige Projekte gestartet/weitergeführt werden können, wo noch viele weitere Menschen wie Stephi als Drahtzieher und als Segen fungieren dürfen.
Ich bedanke mich an dieser Stelle für diese schönen 4 Wochen auf dem Gelände von Houses of Grace, einer wunderschönen Unterkunft und vor allem bei Stephi für den Einblick in ihr Leben. Diese Zeit wird mir auf jeden Fall in Erinnerung bleiben.